Jazz ’n‘ Snack & more

Wir blicken auf einen fantastischen Wochenabschluss zurück. Sonntagabend fand in der mehr als gut besuchten Aula der Waldorfschule „Jazz ’N’ Snack & more“ statt. 

Das „Jazz“ im Namen der Veranstaltung steht im Wesentlichen für die Performance der Jazzconnection. Diese hat sich in wechselnden Besetzungen seit Jahren einen hervorragenden Namen erspielt. Mitglieder dieses Ensembles sind Schüler, die in dieser Bigband ihren Wahlpflichtbereich absolvieren, sowie Schüler, die weiterhin in einer anspruchsvollen Formation ihr Instrument weiterspielen möchten. Hin und wieder ergänzt durch Gastmusiker aus der Eltern- oder Lehrerschaft. Die Spielfreude des Ensembles, das von Ralf Bazzanella zusammengehalten wird, lässt bei den Konzerten zuverlässig den Funken aufs Publikum überspringen. Genauso an diesem Abend. Auch Merle, die Vokalistin der aktuellen Jazzconnection Generation, bezauberte das Publikum.

Einen weiteren Genuss für die Ohren bekam das Auditorium vom Oberstufenchor des Wahlpflichtbereichs präsentiert. Geleitet von Rainer Stemmermann und André Schmechel wurde etwas weniger Jazz, dafür mehr Pop von dem Vokalensemble zum Besten gegeben. Gleich beim ersten Stück hat der Chorleiter das Publikum mit einbezogen und zum Mitsingen animiert. Eine ganze Turnhalle voller Wohlklang. Vom Piano aus kitzelte er nuancierte Akkorde aus den Schülerstimmbändern.

Und nun zu „& more“. Dieses Jahr hat zum ersten Mal Anne Bazzanella mit ihrem Theaterensemble dem aufmerksamen Publikum gezeigt, was die Schüler im Wahlpflichtbereich Improtheater so alles treiben. Mit einem Augenzwinkern wurde das Ensemble auf die Bühne bestellt: „Ein Improtheater improvisiert, wie der Name ja schon sagt. Ein wichtiges Merkmal des Jazz – und hier schließt sich der Kreis – ist ebenfalls die Improvisation.“, so Ralf Bazzanella, der smart wie üblich den Part des Conférenciers übernahm. Die Protagonisten um Anne zeigten gekonnt wie schlagfertig sie sind. Sie bezogen blitzschnell eingesagte Begriffe, Bilder und Gefühle aus dem Publikum in ihr Spiel mit ein und so entstanden kleine interaktive Geschichten. Es gab viele Lacher und tosenden Applaus für diesen überraschenden Programmpunkt. Chapeau!

In der zweiten Pause musste dann auch vom „Gourmet Team“, das für den „Snack“ Teil der Veranstaltung verantwortlich war, improvisiert werden, denn mit so vielen zu verköstigenden Zuschauern hatte niemand gerechnet. An der vorsichtigen Bestuhlung der Halle war zu merken, dass man mit weitaus weniger Gästen gerechnet hatte. Deshalb gingen in der ersten von zwei geplanten Pausen schon die Häppchen aus. Kurzer Hand wurde dann das Catering der Musiker mit den Gästen geteilt. Und das war die perfekte Manifestation des Ursprungsgedankens dieser Veranstaltung: Teilen! – mit denen, die weniger haben und weil wir es uns leisten können. Die Darbietungen und auch die Speisen und Getränke waren nämlich für alle kostenlos, lediglich Spenden wurden erbeten. Das Publikum hat die überragende Summe von 1525,93 € gespendet! Wow!

Wir möchten uns sehr herzlich bei Allen bedanken, die diese tolle Veranstaltung möglich gemacht haben. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit bedanken wir uns an dieser Stelle bei allen Protagonisten, die an dem Abend auf der Bühne standen beim, Technikteam der Schule, das schon Tage vorher in der Turnhalle aufgebaut und die Proben betreut hat, der Firma Höhnerbach für die großzüge Leihgabe der Mikrofone für das Theaterensemble, allen Eltern unserer Neun für das Catering, allen kleinen und großen Helfern für Deko, Küchendienst, Auf- und Abbau des Mobiliars und allen die ich hier vergessen habe. Und nicht zuletzt bei dem großartigen Publikum dieses Abends

Mario Sütel

Liebe Neun,

mein Name ist Vincent und ich gehe in die 5. Am WOW-Day habe ich mit meinem Freund Max schon beim Bauern Bellingröhr gearbeitet und dort Geld für das VLL-Projekt verdient.

In der Vorweihnachtszeit habe ich Lichterketten und Sterne gebastelt, die ich dann verkauft habe. Damit sind nochmal 100,– EURO zusammengekommen, die wir Euch diese Woche noch überweisen.

Zu Weihnachten verschenken wir Karten für das märchenhafte Dinner am 9.2.2019; darauf freuen wir uns schon alle.

So, jetzt aber FRÖHLICHE WEIHNACHTEN UND EINEN GUTEN RUTSCH!

Euer Vincent

Weihnachtslieder in der Fußgängerzone

Gestern haben Pia, Marie, Lara und Linn in Wesel musiziert. Es war kalt. Vor allem an den Fingern denn die Instrumente sind aus Metall. Aber die Vier haben tapfer und schön gespielt. Der Sound der Besetzung aus Querflöte, Bariton-, Alt- und Tenorsaxofon zog die herumflitzenden Weihnachtseinkäufer/innen schon von weitem an und lud ein, kurz inne zu halten.

Um die Finger wieder flott zu machen, mussten auch die Instrumentalistinnen mal kurz die heißen Punschtassen festhalten.

150,- € sind in den Saxofonkoffer gewandert.

Glühwein

Elias hat am Wochenende beim alljährlichen Glühweintrinken im Freundeskreis 200 Euro für das VLL Projekt gesammelt. 

Bei dieser enormen Summe könnte man auf folgendes schliessen: 1. Der Freundeskreis muss ziemlich geglüht haben, 2. Der Freundeskreis ist sehr groß,  3. Der Freundeskreis ist sehr spendabel oder 4. Alles zusammen.  ;o)

Ein großes, glühendes Dankeschön an Elias.

Evangelische Lutherkirche

Frau Zimmermann schreibt: 

„Liebe Klasse 9.

Der Basarkreis der ev. Lutherkirchengemeinde in Oberhausen veranstaltet jedes Jahr einen großen Basar, um gute Projekte zu unterstützen. In diesem Jahr haben wir Euer Projekt ausgesucht.
Wir können Euch nun die freudige Mitteilung machen, dass wir Euch 1.500,-€ zukommen lassen können.

Wir wünschen Euch viel Erfolg bei Eurer Aktion“

Viele Damen und ehrenamtlichen Helfer der Gemeinde basteln das ganze Jahr für den Weihnachtbasar in der Lutherkirche Oberhausen, wo die Sachen verkauft werden. Das eingenommene Geld fließt jedes Jahr an drei verschiedene Projekte, die immer neu ausgewählt werden. Soziale Projekte die mit Kindern zu tun haben werden bevorzugt ausgewählt.

Wir sagen Herzlichen Dank für Ihr Engagement und die gespendete Summe!

Foto: Edgar El on Panoramio.com

Wind Regen Waffeln

An dieser Stelle darf auch mal ein Bericht stehen, von einer nicht ganz so erfolgreichen Aktion:

Nach ambitionierter Planung des Reibekuchenverkaufs auf dem Spellener Markt sind die Protagonisten der Aktion am Tag zuvor kurzfristig auf Waffelverkauf umgeschwenkt. Es war nämlich abzusehen das mit Regen und viel Wind zu rechnen ist und Reibekuchen benötigen eine erheblich aufwändigere Infrastruktur für Herstellung und Verzehr. Die Verwendung eines Waffeleisens ist da einfacher. Dem Wetter geschuldet, blieben dann tatsächlich die Scharen hungriger Esser aus und trotz guter Vorbereitung, Spontaneität und gutem Willen kann dem VLL Projekt aus dieser Aktion nur ein überschaubarer Betrag zufliessen. Die extra für diese Aktion gespendeten Kartoffeln werden nun verkauft und privat verwertet.

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